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NLP-Coaching bei Phobien am Beispiel einer FlugangstVorgeschichte:Frau S ist sehr reisefreudig, leidete jedoch an großer Flugangst. Bei ihrer letzen Reise versorgte sie sich mit Medikamenten, um ihre Gefühle damit zu dämpfen. Dennoch überwältigte sie wieder ihre große Angst und sie musste ins Cockpit gebracht werden. Dort geht es ängstlichen Passagieren meist etwas besser. Nicht so bei Frau S, die nicht mehr in der Lage war, ruhig zu stehen oder zu sitzen. Frau S kam zu mir in die NLP-Practitioner-Ausbildung, um dort NLP zu erlernen. Im Laufe des Lehrganges kam auch das Thema Phobie zur Sprache und die Möglichkeit, eine solche recht einfach aufzulösen. Frau S war sofort interessiert und berichtete über ihr Problem. Alleine der Gedanke an das Fliegen war für Frau S so entsetzlich, dass es ihr dabei die Tränen in die Augen trieb. Lösung: Ich erklärte Frau S, sie solle sich einmal vorstellen in einem Kino zu sitzen, indem der Film läuft: "Die Flugreise von Frau S" Auch diese Vorstellung war noch sehr schrecklich für Frau S und so forderte ich sie auf, sich einige Reihen weiter hinten in das Kino zu setzen und auch die anderen Zuschauer von hinten zu beobachten, wie diese sich gerade den Film ansehen. Weiters forderte ich sie auf die Farbstärke des Film mittels einer imaginären Fernsteuerung zurückzunehmen. Das ermöglichte Frau S genügend Abstand vom Film zu bekommen und sich diesen einigermaßen entspannt anzusehen. Wir ließen den Film schnell bis an jenen Punkt vorlaufen, wo Frau S wieder in Sicherheit war. Also aus dem Flugzeug ausgestiegen und am sicheren Boden des Flugfeldes. Diese Szene wurde zu einem Standbild eingefroren. Frau S zeigte daraufhin eine entspannte und erleichterte Physiologie. Als nächsten Schritt forderte ich Frau S auf, den Film mit doppelter Geschwindigkeit bis an jene Stelle zurücklaufen zu lassen, wo sie das Flugzeug noch nicht bestiegen hatte und noch in Sicherheit war. Diese Aufgabe wiederholte Frau S mehrmals mit zunehmender Belustigung. Nach einigen Durchgängen fragte ich Frau S, ob sie sich vorstellen kann, in einem Flugzeug zu sitzen und eine Flugreise zu machen. Lachend antwortete sie mir, dass das nun sicherlich kein Problem mehr für sie sei. War nun ein Wunder geschehen? Nein durchaus nicht. Es war einfach ein simpler aber sehr wirkungsvoller NLP-Prozess, bei dem im Gehirn von Frau S neue Verbindungen geschaffen wurden. Fliegen bedeutet nun nicht mehr Lebensgefahr, sondern sicheres Reisen. |
